Batterieaufbereitungsanlage in Bad Oeynhausen
Die Behandlung von Zink-Kohle- und Alkali-Mangan Batterien erfolgt am DELA Standort Bad Oeynhausen mittels mechanischer Verfahren durch Zerkleinern, Sieben und Sortieren. Die Batterieanlage wird im Zweischichtbetrieb betrieben und ist derzeit für die Aufbereitung von bis zu 2,5 Tonnen Batterien pro Stunde ausgelegt. Die Anlieferung der Batterien kann wahlweise in Fässern, Big- Bags, ASP oder Containern erfolgen.
Die Batterien werden in einem ersten Aufbereitungsschritt zerkleinert und somit mechanisch aufgeschlossen. Im Anschluss an die Zerkleinerung wird das entstandene Materialgemisch durch ein Vibrationssieb in eine Grob und eine Feinfraktion getrennt. Eisenhaltige (Fe) Bestandteile werden als Grobfraktion ausgetragen. Die im Aufbereitungsprozess zurück gewonnenen Fe- Metalle sind vermarktungsfähig und können in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden.
Als Feinfraktion wird ein Metall-Kohlenstoffgemisch abgeschieden. Diese „Schwarzmasse“ wird direkt in Container abgefüllt und anschließend zur stofflichen Verwertung einem Wälzprozess zugeführt. Hauptprodukt des Wälzprozesses ist ein Zinkkonzentrat, das so genannte Wälzoxid, welches in der metallurgischen Zinkgewinnung als Sekundärrohstoff wiedereingesetzt werden kann.
Anlagen-Kurzprofil
| Durchsatzleistung | 2,5 Tonnen pro Stunde |
| Anlieferung | Transportbehälter nach Absprache (z.B. Big-Bags, ASP oder Container) |
| Input | Zink-Kohle und Alkali-Mangan Batterien |
| Output |
- Fe-Fraktion - Metall-Kohlenstoffgemisch: Zink, Mangan u. Kohlenstoff |



